Jugendfeuerwehr rettet Cheerleader-Anhänger

Jugendfeuerwehr birgt Anhänger

Mit der Seilwinde auf der Halde Rheinelbe, Foto: Uwe Mensch

Unbekannte hatten in der Nacht von Freitag auf Samstag einen Werbeanhänger der IceStarS-Cheerleader entwendet. Der Anhänger hatte vor der Lohrheide-Turnhalle gestanden, um für den A40-Cup der Cheerleader zu werben. Diesen richten die Wattenscheider IceStarS am Samstag zum 6. Mal aus.

Gefunden wurde der Anhänger von Spaziergängern am Wochenende in einem Tümpel auf dem Plateau der Halde Rheinelbe – bereits auf Gelsenkirchener Stadtgebiet. Die Bergung vom beliebten Ausflugsziel übernahm am Mittwochabend die Jugendfeuerwehr Wattenscheid. Der Anhänger ist leicht beschädigt, das Stützrad fehlt.

Das ist tolle Unterstützung unter Ehrenamtliche.

Der A40-Cup mit über 80 startenden Teams beginnt am Samstag um 13 Uhr in der Lohrheide-Turnhalle an der Lohrheidestraße.

Renaturierung des Wattenscheider Bachs

BaggerWestenfeld300x300In Westenfeld erfolgen derzeit die letzten Erdarbeiten für sichtbare Ergebnisse der Renaturierung des Oberlaufs des Wattenscheider Bachs. In den Vorjahren waren neue Kanäle verlegt worden, zum Beispiel von der Emschergenossenschaft unter der Bahnhofstraße und Ridderstraße.

Planungen und Beratungen zur Renaturierung der Bachläufe auf den Feldern hinter den Häuserreihen in Westenfeld erfolgten bereits vor 10 Jahren. Solange hat die Realisierung der vorlaufenden Arbeiten, Bereitstellung von Geldern etc. gedauert. Das Wasser aus dem Sevinghauser Bach, der Asche, dem Graben Westseifen und dem Helfsbach fließt in naher Zukunft dann über den Wattenscheider Bach zur neuen Emscher.

Detailliert wird die Renaturierung im Blog Schmidts-Katze.info beschrieben.

Prozession mit Wattenscheids Stadtheiliger

Ende des Festumzugs mit der Heiligen Gertrud in Nivelles

Ende des Festumzugs mit der Heiligen Gertrud in Nivelles

St. Gertrud von Brabant oder dort St. Gertrud von Nivelles (Belgien) heißt Wattenscheids Stadtheilige. Im Dritten Reich wurde sie aus dem Wappenschild der Stadt verbannt, aber noch immer wird sie das Wappen „haltend“ mit Hirtenstab und Mäusen dargestellt. In Nivelles gründete die Heilige Gertrud ein Kloster. Das Stift errichtete eine Kathedrale mit zwei Chören. Ein imposantes Gebäude, das Jahrzehnte nach seiner Bombardierung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut worden ist.

Nachweisbar seit mindestens 739 Jahren findet alljährlich, am Sonntag des Heiligen Michael oder am Sonntag danach, wenn sein Tag auf einen Wochentag fällt, eine Prozession um die Stadt herum statt. Die Tour hat heutzutage eine Länge von 20 km und es schließt sich nach einer Pause ein festlicher Umzug in die Stadt an, der in der Kathedrale endet.

Pilger aus anderen Ländern nehmen teil und seit 59 Jahren auch eine Delegation aus Wattenscheid. Wie das Fest zu Ehren der Heiligen Gertrud nie nur allein ein religiöses Fest war, so ist die alljährliche Fahrt nicht rein religiös, sondern auch als Dienst zur Völkerverständigung gedacht. Es sind die Bürger, denen die Gebeine für ihre Prozession, übergeben werden. Die Tradition der Wattenscheider Delegation begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Da war das nicht selbstverständlich, in Belgien willkommen geheißen zu sein. Erst recht gilt das für eine von Deutschen bombardierte Stadt, deren Kathedrale in Ruinen lag. Auch der Schreib der Heiligen Gertrud war nur noch Trümmer. Damals wurden die Wattenscheider gleich in den Festumzug eingereiht. Das ist bis heute so.

Und so ist in Nivelles hier und da bis heute die Wattenscheider Fahne und das Stadtwappen zu sehen – in der Kathedrale und auf Empfängen.

Auch im kommenden Jahr organisiert das Komitee St. Gertrud wieder eine Fahrt, dann am 29. und 30. September 2016.

Fördergerüst Zeche Holland ohne „Rock“

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Sieht schon merkwürdig aus: Der Turm von Zeche Holland ohne das Schachtgehäuse, das abgerissen wurde. Jetzt ist der korrekte Begriff „Fördergerüst“ zutreffender denn je.
Erheblich sehen die Korrosionsschäden am Stahl aus. Es wird dauern bis ein neues Gutachten für den Erhalt vorliegt. Hoffentlich nicht erst im Herbst.

600 Jahre Wattenscheid

600 Jahre Wattenscheid 1417-2017 Tag Als Gründungsjahr der mit städtähnlichen Rechten beliehenen „Freiheit Wattenscheid“ gilt das Jahr 1417. Die Kopie einer Verleihungsurkunde des Grafen von Kleve kann auf spätestens diese Jahr datiert werden. Die Siedlung selber ist älter. Im Jahr 690 errichtet der Heilige Swidbert (Suitbert) hier eine Kirche, wo heute die der Heiligen Gertrud gewidmete Kirchenburg steht. Gefeiert wurde die Erhebung zur Freiheit zuletzt als 555-Jahrfeier in 1972.

Jetzt wird es doch Zeit sich auf die 600-Jahr-Feier in 2017 vorzubereiten?
Gibt es Ideen? Stadtfest? Umzug? Sondermarke?

Inzwischen gibt es eine Facebook-Gruppe zum Thema: 600 Jahre Wattenscheid

REAL-Supermarkt im Zeitraffer

Viele Wattenscheider werden den REAL-Supermarkt an der Autobahn A40 am Samstag ansteuern. Online gibt es jetzt ein Video vom Umbau und Treiben in der Markthalle zu sehen. Im Zeitraffer zeigen die Produzenten von kukzeitraffer.tv, wie der Regale umgebaut werden, Verkleidungen aufgehängt und Warenstapel verschwinden.

Das Video ist ganz nett anzusehen. Das gilt gerade dann, wenn Du den Markt kennst.

Gertrudiskirmes startet

AutoScooter Gertrudiskirmes

Autoscooter auf der Wattenscheider Gertrudiskirmes

In Irland wird am 17. März der St. Patrick’s Day gefeiert. Was Irland sein Nationalheiliger ist, ist Wattenscheid seine Stadtheilige St. Gertrud. Ihr Namenstag ist ebenfalls der 17. März. Und dieser wird mit der Gertrudiskirmes gefeiert.

Die Kirmes wird am Samstag, den 14.3.2015 um 14 Uhr eröffnet. Zum Start gibt es 15 Minuten lange freie Fahrt auf allen Fahrgeschäften. Die Kirmes dauert bis zum 22.3. und geht täglich von 14 bis 21 Uhr. Am Sonntag, den 15.3. ist aus Anlass der Kirmes ein verkaufsoffener Sonntag in der Wattenscheider Innenstadt.

Rosenmontagszug auf dem Wattenscheider Hellweg

Rosenmontagszug in Höntrop. Bilder der Motivwagen und Eindrücke von der Parade bei Sonnenschein im youtube-Video. Bei sonnigstem Wetter waren 30.000 zum Hellweg gekommen, um den zügig ausgerittenen Gänsereiterkönigen aus Höntrop und Sevinghausen zu huldigen.

Wattenscheider Spezialitätenteller: Mettgans mit Kopf und Fuß

Mettgans mit Kopf und Füßen

Mettgans mit Kopf und Füßen

In Wattenscheid geht’s im Karneval um die Gans. Die Gänsereiter-Tradition lässt sich auch symbolisch vielerorts finden. Warum nicht mal eine Gans aus Mett formen?

Zutaten: 750g Schweinemett, frisch gemahlener Pfeffer, eine große Gemüsezwiebel, ein Apfel oder Stückchen gelber Paprika, etwas Senf und ggf. Zitronensaft für die Apfelstückchen.

Aus den 3 Pfund Schweinemett (bereits gesalzen) wird ein Gänsekörper mit Kopf und Füßen geformt. Darauf wird eine Schicht frisch gemahlene Pfeffer gelegt. Die Gemüsezwiebel wird in Ringe geschnitten, eine Scheibe Zwiebelringe wird für den Kopf zurückgehalten. Mit den Zwiebelringen werden die Federn des Gänsekörpers gelegt.

Wattenscheider Spezialitätenteller

Wattenscheider Spezialitätenteller

Die Füße werden aus Apfelstücken geschnitzt, die kurz in Zitronensaft geschwenkt werden. Das verhindert, dass die Apfelstücke schnell rötlich anlaufen. Alternativ kann auch gelbe Paprika verwendet werden.

Das Rezept wurde als Satire zu den Demonstrationen verfasst, die für Rosenmontag gegen das Gänsereiten angekündigt sind.